Samstag, 30. März 2013

Frohe Ostern



Ich wünsche allen Lesern

 FROHE OSTERN!



Am Donnerstag noch schnell im Blumenladen ein paar Korkenzieher- und Kirschzweige gekauft und mit unseren selbstbemalten Eiern und Holzfiguren behangen. Am Mittwoch war Tan-chan noch bei seiner Großtante. Sie hat auch noch einmal mit ihm gebastelt und Eier bemalt. Die mußten natürlich auch noch mit an die Zweige. Dazu kam noch ein Huhn, daß er in der Nachmittagsbetreuung der Schule gebastelt hat.



Freitag, 29. März 2013

Kartoffelbrote im Vergleich



Meine To Do Liste ist so lang, daß ich gar nicht weiß, wo ich mit backen eigentlich anfangen soll. ;) Vor einiger Zeit hatte Mari von  Mari-to-Kazuo ein Kartoffelbrot vorgestellt Das sah (sieht) so lecker aus, daß ich es ausprobieren wollte. Und da auf meiner To Do Liste auch noch ein Kartoffelbrot steht, habe ich beschlossen beide Brote einfach mal gegenzubacken.
Das Brot von Mari ist links, das andere rechts.

Leider wollte mir das Brot von Mari nicht so recht gelingen. :( Weiß auch nicht was da schief gelaufen ist. Das Brot war zwar weich, aber nicht gerade fluffig, wie auf ihren Bildern zu sehen. Es war noch eher nicht fertig durchgepacken. Geschmacklich gut, etwas zu salzig für meinen Geschmack.




Das Brot von meiner To Do Liste ist mir da schon besser gelungen. Weich und fluffig und milder im Geschmack.

 Hier noch einmal beide Brote nebeneinander. Links das von Mari, rechts meins.

Das Rezept zu Mari's Brot findet ihr -----> HIER!

Hier das andere Rezept:

230 g Mehl
2,8 g Hefe
7 g Zucker
5 g Salz
5 g Milch + etwas zusätzliche Milch zum Bestreichen
115 g Wasser
12 g weiche Butter
150 g gegarte Kartoffeln

Aus den Zutaten (außer der zusätzlichen Milch) einen geschmeidigen Teig kneten. So lange kneten, bis der Teig nicht mehr klebt und chön glatt ist. Zu einer Kugel formen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
Danach erneut durchkneten um das Gas zu entfernen. Den Teig ausrollen und von einer Seite her aufrollen. Die Oberfläche mit Milch bestreichen. Auf ein Blech mit Backpapier setzen und an einem warmen Ort erneut 30 Minuten gehen lassen.
Im vorgeheizten Backofen bei 190°C 20 Minuten backen. Danach die Hitze auf 170°C reduzieren und weitere 10-15 Minuten backen.

Quelle

Dienstag, 26. März 2013

Bento für die Arbeit: Eierbecher-Sushi und Tamago Sando



Ich bin immer wieder erstaunt, was für kleine Schätze ich ab und zu wieder aus den Umzugskartons ziehe, bei denen ich schon total vergessen habe, daß sie überhaupt existieren. So auch bei einem uralten Kochbuch. Und wenn ich sage uralt, dann meine ich es auch ;) Das Buch habe ich mir noch zu D-Mark Zeiten gekauft. Kennt noch jemand die D-Mark? ;p Ein tolles japanisches Kochbuch, mit einem Rezept für Eierbecher-Sushi.
Hm, ich besitze keine Eierbecher, finde ich irgendwie überflüssig, doch nun ärgert es mich. Doch ich habe eine Idee. Ich habe einfach ein Mini-Muffinförmchen aus Silikon benutzt. So wird das Sushi zwar nicht so Spitz oben wie mit Eierbechern, aber es gelingt sehr gut.

Die Eierbecher-Sushi und ein Tamago-Sando ( Japanisches Eiersalat Sandwich) hatte ich heute mit zur Arbeit. Dazu gabe es noch Gurkenscheiben, kleine Tomaten und etwas Melone.

Rezept für Eierbecher-Sushi (12 Stück):

ca. 125 g Sushireis (gegart)
vermischt mit
1 EL japanischer Reisessig
1/2 EL Zucker
3/4 TL Meersalz

125 g Räucherlachs, Scheiben halbiert

Den Eierbecher (Minimuffinform) mit Frischhaltefolie auslegen. Die Folie sollte am Rand überhängen. Den Eierbecher komplett mit Räucherlachs auskleiden, dabei alle Zwischenräume ausfüllen. 1 EL Sushireis in den Eierbecher geben und etwas festdrücken. Den Becher nicht zu voll machen. Überstehenden Lachs abschneiden. Die Folie anheben und das geformte Sushi umgekehrt auf einen Teller legen. Nach dieser Methode weitere Sushi formen, bis alle Zutaten verbraucht sind.


Rezept für Tamago Sando (für 1 Sandwich):


2 Scheiben Sandwichtoast, Ränder abgeschnitten
1 hartgekochte Eier
1,5 EL Mayonnaise
Pfeffer
Salz

Das Eigelb in einer Schüssel zerdrücken, das Eiweiß in kleine Stücke schneiden.
Mayonnaise, Pfeffer und Salz hinzufügen und alles sehr gut miteinander verrühren.
Den Eiersalat auf eine Scheibe Brot geben und die zweite Scheibe oben drauf legen.
In drei gleich große Streifen schneiden.

Sonntag, 24. März 2013

Tamagoyaki



Und was macht man eigentlich mit dem ganzen Ei von den augepusteten Eiern?

Genau, entweder Rührei, einen Kuchen oder in unserem Fall Tamagoyaki, weil wir es lieben und man es auch gut für ein Bento verwenden kann.

Ich habe zwei verschiedene Rezepte, nach denen ich Tamagoyaki zubereite.

Rezept Nr. 1:

4 Eier
1 Eigelb
2 1/2 EL Zucker
1 TL  Sojasoße
Salz
1-2 EL Sonnenblumenöl

Eier und Eigelb mit einer Gabel verschlagen und durchsieben. Zucker, Sojasoße und eine Prise Salz zugeben und rühren, bis der Zucker aufgelöst ist, die Eimasse aber nicht schaumig schlagen.

Eine rechteckige japanische Pfanne (eine runde geht auch, wenn man keine eckige hat) mit etwas Öl einpinseln und erhitzen. Überschüssiges Öl evtl. mit Küchenpapier aufnehmen.
Die Hitze reduzieren und ein drittel der Eimasse in die Pfanne gießen und gleichmäßig auf dem Pfannenboden verteilen. Bilden sich unverzüglich große Blasen, ist die Pfanne zu heiß. Vom Herd nehmen und erst wieder auf den Herd stellen, wenn die Eimasse zu stocken beginnt.
Alle Luftblasen mit einem Stäbchen einstechen. Ist die Eimasse eingestockt, das Omelett mit Stäbchen oder einem Spatel zu einer Rolle formen. Der freie Pfannenboden erneut mit Öl einpinseln und die Eierolle an den anderen Rand der Pfanne schieben. Den restlichen Pfannenboden einpinseln.
Dann die Hälfte der verbliebenen Eimasse hineingeben, die Pfanne etwas schräg halten und die Eierrolle etwas anheben, so daß die Eiermasse auch darunter fließen kann.
Sobald die Eiermasse zu stocken beginnt, die bereits fertige Rolle mit Hilfe von Stäbchen oder dem Spatel in das frische Omelett einrollen. Den Vorgang mit der restlichen Eimasse wiederholen.
Das Tamagoyaki aus der Pfanne holen, abkühlen lassen und in Scheiben schneiden.



Rezept Nr. 2:

(So habe ich es oben auf dem Foto gemacht)

8 Eier
2 EL Dashi
1 TL Sake
1/2 TL brauner Zucker
1/2 TL Sojasoße
Salz zum Abschmecken
2 1/2 TL Rapsöl

Eier mit dem Schneebesen aufschlagen. Dashi, Sake, Zucker, Sojasoße und eine große Prise Salz verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Zu den Eiern geben und untermischen.
Eine rechteckige Teflonpfanne (eine runde) mit 1/2 TL Öl einpinseln. Ein Achtel des Eierteiges hineingeben und verteilen, damit die gesamte Pfanne bedeckt ist. Wenn der Teig beginnt fest zu werden, mit einem Spatel oder Stäbchen rasch aufrollen, sodass sich eine Art Zylinder ergibt. Auf eine Seite der Pfanne schieben und erneut mit 1/2 TL Öl einpinseln. Auf diese Weise fortfahren, bis der Eierteig verbraucht ist. Jedes neue Omelett um den vorherigen Zylinder wickeln.
Das Tamagoyaki aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen und Scheiben schneiden.

Ostereier bemalen




Gestern habe ich mit meinem Sohn mal wieder gebastelt. Wir haben Ostereier bemalt. Die Farbe zum Einfärben der Eier habe ich schon am Freitag besorgt. Im Nachhinein habe ich mich geärgert, daß ich mich für diese Farbe entschieden hatte, denn sie war nicht wirklich toll. Man sollte die Eier kalt einfärben. Gut, so spart man Zeit. Nach dem Trocknen der Eier konnte man mit einem Stift, der dabei war, Muster auf die Eier malen. So toll funktionierte der Stift aber leider nicht. :(

Nun gut, was zählt ist ja aber doch, daß wir Spaß dabei hatten. Und das hatten wir! :D

Mein Sohn bastelt richtig gerne, aber er muß Lust dazu haben. Hatte er, zum Glück ;)
Hm, doch ich weiß nicht. So basteln ist ja doch eher etwas für Mädchen, oder? Eier mit niedlichen Motiven bemalen, wie z.B. Hasen, Blümchen, etc.
Er fing also an. Das erste Ei ganz süß. Ein Herz und darunter schrieb er Love. Auf englisch! Er liebt den Englischunterricht in der Schule. Ja wahnsinn, ich bin beeindruckt.
Dann folgte ein Ei mit einem Hasenköpfchen und Eiern. Naja schwer zu erkennen und ging leider nicht wirklich gut mit dem Stift. Danach schaute er mich fragend an. Und ich wußte schon....Ok! ich muß gleich googeln. (Ein Hoch auf das heutige Internet!) Die erste frage war noch leicht. Wann ist dieses Jahr Ostern? Gut, am 31.03. Ich hatte mich leider zuerst vertan, also hatte er den 30. schon geschrieben. Ist nicht schlimm, war ja mein Fehler. Die nächste Frage: Wie alt ist der Osterhase? Das Internet spuckte verschiedene Zahlen aus, er hat sich aber für 430 Jahre entschieden. ;)
Das letzte Ei hatte er dann wieder mit einem großen LOVE verziert und ich durfte dann noch das allerletzte mit Zackenlinien und Punkten verzieren.

Nächste Woche kaufe ich dann schöne Osterzweige (sowas gibts leider noch nicht in unserem Garten :(  ) und wir hängen dann die diesjährigen Zahlenostereier dort auf. :D

Freitag, 22. März 2013

Schokoladenkuchen aus Litauen


Kennt jemand von euch Postcrossing?

Eine liebe Leserin/Freundin :) hat mich auf diese Idee gebracht. Dort verschickt man Postkarten in die weite Welt und erhält dafür viele tolle Postkarten von sehr unterschiedlichen und interessanten Personen aus allen möglichen Ländern zurück. Erst war ich etwas skeptisch, doch dann habe ich mich getraut mitzumachen. Und ich habe es nicht bereut.

Wer neugierig ist kann hier gucken: www.postcrossing.com

Von einer lieben Dame aus Litauen habe ich eine tolle Karte bekommen und ein tolles Kuchenrezept dazu! Das mußte ich natürlich ausprobieren. :)
 

Dies ist das Ergebnis:


Rezept:

120 g Mehl
225g  brauner Zucker (war mir zuviel, daher habe ich nur 112,5g genommen)
60g Kakaopulver
1 TL Backpulver
1 TL Natron
gehackte Nüsse nach Geschmack ( Ich habe eine Handvoll gehackte Mandeln hineingetan)

Zutaten miteinander vermischen.

1 Ei
60g zerlassene Butter
hinzufügen. (Mir war der Teig danach zu fest, also habe ich noch 2 EL Milch hinzugefügt)

Ein Blech von der Größe ca. 21 x 24 cm einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Teig hineingeben und bei 180°C 30 Minuten backen.
Nach dem Backen mit Schokoraspeln, Kokosraspeln, Vanillezucker oder Puderzucker verziehren.
(Ich habe mich für eine Schokoglasur und Elfentaler entschieden.)

Vielen Dank für dieses tolle Rezept!