Freitag, 31. August 2012

Möhrensticks (Ninjin Pocky) und Erdbeerschnitten

Heute an meinem freien Tag habe ich es geschafft 2 neue Rezepte auszuprobieren!

Zum einen Möhrensticks (Ninjin Pocky) und zum anderen Erdbeerschnitten.

Wie bei allen neuen Rezepten nehme ich immer die Hälfte des Teiges um zu testen, ob es uns überhaupt schmeckt.


Das Rezept für die Möhrensticks habe ich auf der Seite von Mari, ihrem Blog Kazuo gefunden. Ich bin immer auf der Suche nach gesunden Snacks für Zwischendurch, als Alternative zu Süßigkeiten. Und diese Sticks wollte ich schon lange ausprobieren.
Habe also die Hälfte des Teiges gemacht, denn 50 Sticks fand ich ein bißchen viel für den Anfang.
Der Teig ist so super. Er läßt sich toll verarbeiten und es ist bis jetzt der 1. Teig, der bei mir nicht an der Teigrolle kleben geblieben ist! Ein paar der Sticks habe ich dann auch einfach mal gedreht, um  zu testen wie sie sich so backen lassen und weil es einfach hübsch aussieht.
Habe natürlich auch sofort ein Stick probiert. Mein erster Gedanke: Mmmmh, wie lecker sind die denn! Ich könnte glatt alle Sticks verputzen und ärgere mich, daß ich nur die Hälfte des Teiges gemacht habe. ;)



Dann habe ich noch Erdbeerschnitten probiert. Da habe ich nicht die Hälfte des Teiges genommen, da es schon ein Minirezept passend für mein kleines Blech ist ( ca.20 x 24 cm).



Rezept Erdbeerschnitten

Zutaten:

50 g Butter
30 g Zucker
30 g Vollei
70 g Mehl
3 g Zimt
100g Erdbeermarmelade

Butter und Zucker schaumig rühren. Ei dazu geben und verrühren. Mehl und Zimt dazugeben und zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Teig dünn ausrollen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen.

8 Minuten bei 170°C backen. Danach die Erdbeermarmelade gleichmäßig auf den Teig streichen. Bei 180°C ca. 15 Minuten backen oder bis die Oberseite leicht gebräunt ist. Die Erdbeerschnitten am besten gleich nach dem Backen in die gewünschte Form schneiden.



Schulbento #5

Jetzt geht mein Sohn schon 1 Woche in die Schule. 1 Woche früher aufstehen. Klappte heute aber wieder erstaunlich gut. Ich habe mich auf dem Schulhof noch mit einer Mutter, deren Kinder in der 2. und 4. Klasse sind, unterhalten. Sie meinet die Eltern müssen von den älteren Kinder eigentlich, nach dem Abgeben der Kinder, vom Schulhof runter. Doch viele halten sich daran leider nicht. Ich wollte wenigstens die 1. Woche noch bei ihm bleiben udn ihn in den Klassenraum begleiten. Bei der 1. Klasse ist es völlig ok. Beim 1. Klingeln tauchte der Lehrer auf, um die Schüler vom Sammelpunkt abzuholen. So schnell habe ich meinen Sohn noch nie den Ranzen aufsetzen sehen, tschüs Mama, und zack zum Lehrer hingerast! So schnell konnt ich gar nicht gucken. Gut, dann fühle ich mich auch sicherer, wenn ich weiß, daß er den Ablauf schon gut kennt,, weiß wo er hin muß, etc.

Umso mehr tut es mit leid, daß er heute kein vernünftiges Frühstück von mir bekommen hat. :( Ich schäm mich richtig. Ich hatte gestern keine Zeit mehr einzukaufen. Und so mußte ich nehmen was noch da war.


Er wollte gerne ein Milchbrötchen mitnehmen, das von gestern noch übrig geblieben ist. Ihm haben sie gut geschmeckt, sagt er. Also habe ich es mit Wurst belegt. Ein paar Apfelspalten dazu, Vollkornkekse und Marzipankuchensterne. Ich weiß, normal sollen wir keine Süßigkeiten mit in die Schule geben, und möchte ich auch eigentlich nicht, aber gegen 3 kleine Kekse und 4 Mini- Kuchensterne kann ja nun wirklich niemand was sagen. Und außerdem ist er den ganzen Tag in der Schule und abends naschen gibt es bei mir nicht. Er schläft sonst nicht. :( Und sein Gehirn braucht nun einmal dann Zucker, wenn er viel Denken muß. Also in der Schule. Da soll mir mal ein Lehrer dumm kommen ;p.

Da heute mein freier Tag ist, habe ich, nachdem ich meinen Sohn also zur Schule gebracht habe, schnell noch etwas eingekauft. Möchte heute noch 2 neue Rezepte ausprobieren. Die Wohnung muß auch noch geputzt werden. Also Musik angemacht und losgelegt! :D

Donnerstag, 30. August 2012

Laktosefreie Milchbrötchen


Am Montag, an meinem Test-Back-Koch-Tag, habe ich abends noch 'schnell' ein neues Rezept für laktosefreie Milchbrötchen ausprobiert. Da ich es nur getestet habe, habe ich die Hälfte des Teiges gemacht. Die Brötchen sind völlig daneben gegangen. Viel zu hart und irgendwie nicht aufgegangen, obwohl ich mich an die Geh-Zeiten gehalten habe. Lag aber wohl an den reduzierten Zutaten.Und da ich die Brötchen aber unbedingt einmal probieren möchte, habe ich sie heute noch einmal gebacken mit der angegebenen Menge.
Wir haben sie heute zum Abendbrot gegessen. Sie sind schon weich und geschmacklich auch ganz ok. Ich fand sie haben ein Tick zu viel nach Hefe geschmeckt. Vielleicht kam es mir aber auch nur so vor. Trotzdem sehr lecker und meinem Sohn haben sie geschmeckt. Das ist die Hauptsache! :D

Laktosefreie Milchbrötchen

Zutaten für 12 Stück:

15 g Trockenhefe
250g Weizenmehl
150g Vollkorn-Weizenmehl
1 Prise Salz
250 ml zimmerwarme laktosefreie Milch
1 TL Honig
1 Eigelb

Zubereitung:

Hefe mit beiden Mehlsorten, Salz, 225 ml Milch und Honig zu einem glatten Teig kneten. Den Teig abgedeckt 30 MInuten gehen lassen.
Teig nochmals durchkneten in 12 Stücke teilen, zu Kugeln formen, auf ein bemehltes Backblech legen. Weitere 30 MInuten gehen lassen.
Backofen auf 200°C ( Umluft 180°C) vorheizen. Eigelb mit übriger Milch verrühren. Brötchen damit bestreichen. 15-20 Minuten backen.



Schulbento #4


Kann man erkennen was es sein soll? Hm, irgendwie war ich heute morgen nicht so kreativ, müde und stand mal wieder etwas unter Zeitdruck. Könnte es daran liegen, daß ich gestern auf einem Konzert war? ;p
Trotzdem achte ich immer darauf, daß ich meinem Sohn ein relativ gesundes Brot und immer etwas Obst und/oder Gemüse mitgebe. Das ist mir sehr wichtig. Da kann die Zeit noch so knapp sein. Am Abend vorher schon das Obst und Gemüse schneiden mag ich aber nicht, es soll ja noch relativ frisch sein. :/

Also gab es in diesem Bento wieder das Vollkornsandwich (er liebt es einfach....), diesmal als Dino. Eine Wurstblume, Fisch Cracker, Trauben und polnisches Maisgebäck. Kennt das jemand? Wir kennen es von seinem Cousin. Der Papa ist Pole und bringt es immer aus Polen mit. Neuerdings gibt es das auch bei unserem Edeka. Die Jungs stehen drauf!

Schulbento #3


29.08.2012

Hatte gestern keine Zeit mehr zu bloggen, deshalb gibt es das Bento von gestern nun heute. ;) Es gab nur ein schnelles zusammengewürfeltes Bento. Eigentlich nicht wirklich ein Bento, sondern nur langweiliges Schulbrot, zwecks mangelnder Zeit.
2 kleine quadratische Sandwiches, Apfel, Vollkornkekse, Gurkenblumen + Umrandungen und eine kleine Fleischwurst.
Noch bin ich am Austesten, wie wir die Zeit morgens am besten einteilen können. Ich stehe jetzt jeden Tag eine Stunde eher auf. Mache mich fertig. Wecke Tan-chan. Er macht sich fertig. In der Zeit mache ich sein Bento. Wir frühstücken. Das alles klappt nicht immer so ganz reibungslos. Daher dann Zeitmangel.
Aber wir gehen jetzt fleißig zu Fuß (!) zur Schule. Es tut ihm und vor allem mir sehr gut. Wir haben einen Weg von ca. 10 Minuten. Und morgens durch die klare Luft zu laufen ist einfach herrlich. :)

Dienstag, 28. August 2012

Schulbento #2



Dieses Bento gab es heute für Tan-chan. Er meinte, gestern habe ich ihm etwas zu viel eingepackt, da er ja nur eine ganz kleine Frühstückspause hat und schon zu Hause frühstückt, benötigt er nicht so viel. Und Mittag bekommt er ja auch noch in der Schule.
Es gab zwei Minibrote mit Schinkenwurst, eine Schinkenwurstblume, ein Stück Apfel, ein paar Weintrauben und Ernie und Bert Vollkornkekse.

Da es heute morgen etwas knapp mit der Zeit war, hatte ich keine Zeit mir ein Bento für die Arbeit zu machen. Also habe ich mir in der Mittagspause Sushi gekauft. Es war ganz ok, aber nicht das beste. :/


Montag, 27. August 2012

Ming verlost ein Giveaway

Trudeau Fuel Sandwich Box Giveaway

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Ming von Bentomonsters verlost ein Giveaway! Ich liebe ihre Seite. Sie ist so kreativ! Umso mehr freue ich mich, daß sie jemandem die Chance gibt, so tolle Bentoutensilien zu gewinnen! Thx Ming!

Für mehr Details bitte auf den oberen Link klicken. 

1. Bento für die Schule und Bento für die Arbeit

Darauf habe ich mich schon die ganze Zeit gefreut - dass ich meinem Sohn jeden Tag ein Bento machen kann! :) Da ich ihm in den Kindergarten nie etwas mitgeben mußte, komme ich jetzt endlich in den Genuß. Ab sofort möchte ich ihm jeden Tag ein schönes Bento mit in die Schule geben, soweit ich es morgens zeitlich schaffe, denn ich muß ja auch früh raus und zur Arbeit. Manchmal wird es vielleicht nicht ganz klappen, dann gibt es nur ein einfaches langweiliges Brot. Aber wann immer ich Zeit finde, werde ich mich um ein leckeres Bento bemühen und das ein oder andere hier vorstellen.

Da er in der Mensa der Schule Mittag ißt, muß ich ihm immer etwas zum Frühstück mitgeben. Gar nciht so einfach, denn er ißt nicht wirklich viel und wenn, dann irgendwie immer nur das gleiche. Es ist nciht leicht mit ihm :/ Aber ich werde experimentieren. ;) Er wird mir schon sagen, ob er es mochte oder nicht. Dann weiß ich, daß ich ihm so etwas nicht noch einmal einpacken soll.

Dieses ist nun also das erste Bento was ich ihm zur Schule mitgegeben habe. Er liebt die kleinen Mettbällchen. Die waren noch übrig vom Vortag. Dazu ein Vollkornsandwich, Trauben, Gurke, Tomate. Die süßen Foodpicks und die Förmchen habe ich von meiner Freundin aus Japan. <3 Ich find sie so süß!


Wenn ich schon einmal dabei war ein Bento zu machen, habe ich auch noch gleich eins für mich für die Arbeit gemacht. Für mich gab es Reis mit Furikake, Tomaten, Gurke, Trauben und kleine Teriyaki-Hackbällchen nach dem Rezept von Danii von Lecker Bentos und mehr. Ich habe mich an ihr Rezept gehalten, aber ganz kleine Bällchen draus geformt. Sehr lecker das Rezept. Kann ich nur empfehlen!


Samstag, 25. August 2012

Marmorkuchen

Nachdem ich gestern den Streuselkuchen gemacht habe, habe ich heute morgen noch einen Marmorkuchen gebacken, da mein Mann den Streuselkuchen durch die Nüsse nicht mag. (Der Nussstreuselkuchen kam übrigens bei den Gästen richtig gut an.) Es gibt so viel verschiedene Rezepte für Marmorkuchen, aber dieses Rezept gefällt uns am besten.



Zutaten:

250 g Mehl
125 g Zucker
125 g Margarine
2 Eier
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
Kakaopulver
1/2 Fläschchen Rumaroma
1/16 l Milch

Zubereitung:

Zuerst den Zucker und die Margarine in einer Schüssel verrühren. Nach und nach die Eier hinzugeben und gut mischen. Mehl, Backpulver und Salz miteinander vermischen und dazugeben.  Danach die Milch hinzugeben. Alles gut verrühren.
Die Hälfte des Teiges in eine gut gefettete kleine Kastenform oder Gugelhupfform geben.
Zu der anderen Hälfte Teig Kakao und Rumaroma und evtl. noch etwas Milch hinzugeben, bis der Teig schön braun ist.
Den braunen Teig ebenfalls in die Backform geben und mit einer Gabel leicht mit dem hellen Teig mischen.
Den Kuchen bei 200°C ca. 40 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.

Kamps Aktion - Dose, Brotdose, Bentodose






Für mehr Infos einfach auf das Bild klicken.

Die Aktion geht leider nur noch bis zum 31.08.2012. Habe ich durch den Urlaub leider erst jetzt entdeckt. Ich find die Dose ja so süß. Bin noch am Überlegen, ob ich sie mir auch holen sollte.

Freitag, 24. August 2012

Streuselkuchen

Wir haben die Einschulung gut überstanden! Es war eine super schöne Feier! Tolle Vorführungen und eine schöne Rede von der Rektorin. Meine Freundin mit Familie und meine Verwandten kamen zu Besuch. Das war richtig toll, denn die sehe ich leider viel zu selten. Nach der Feier sind wir dann in ein Restaurant Essen gegangen. Deutsche Küche. War eigentlich ganz ok. Die Bedienung schien nur leider etwas überfordert zu sein den Tag. Danach sind wir noch im Wald spazieren gegangen und die Kinder konnten auf dem Spielplatz spielen.

Morgen, also Samstag, kommen ein paar Gäste, die am Donnerstag zur Einschulung nicht kommen konnten. Also habe ich heute schnelle einen kleinen Kuchen gemacht.



Habe natürlich auch schon probiert. ;) Super lecker finde ich den. Habe ihn zum ersten Mal gemacht, aber mir gefällt er. Er geht schnell, ist sehr locker und oben knusprig. So soll es sein. Nicht zu trocken.

Zutaten für eine Miniblechform:

125 g Butter
125 g Zucker
1/2 Päckchen Vanillinzucker
3 Eier
185 g Mehl
65 g gemahlene Haselnüsse ( oder Mandeln)
1/2 TL Zimtpulver
1/2 Päckchen Backpulver

Für die Streusel:

150 g Mehl
75 g Butter
75 g Zucker

Zubereitung:

Butter, Zucker und Vanillinzucker schaumig rühren. Mehl, Haselnüsse, Zimtpulver und Backpulver mischen und hinzugeben. Die Mehlmischung nach und nach unter die Eimasse ziehen. Die Teigmasse in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und gleichmäßig glatt streichen.
Für die Streusel Mehl in eine Schüssel geben. Butterflocken udn Zucker darauf verteilen und mit den Händen zu Streusel verkneten.
Die Streusel auf den Kuchenteig verteilen. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C 35-40 Minuten backen. Den Kuchen anschließend in der Form erkalten lassen, aus der Form lösen und in Stücke schneiden.


Für einen großen Blechkuchen kann man einfach die doppelte Menge nehmen.

Mittwoch, 22. August 2012

Sommerurlaub 2012

Ich bin gerade zwar etwas im Streß wegen der Einschulung, aber den Bericht von unserem Urlaub habe ich trotzdem noch fertig stellen wollen. Wen es interessiert kann es hier nachlesen ----> Sommerurlaub 2012
Wer nicht lesen mag, den interessieren vielleicht auch nur die Bilder. ;)

Wünsche allen viel Spaß beim Lesen!


Dienstag, 21. August 2012

Amigurumi : Pikachu

Mein Sohn ist ein riesen Pokemon Fan. Was liegt also näher, als ihm zur Einschulung etwas von Pokemon zu schenken. Leider gibt es in Deutschland irgendwie nicht (mehr) so viel davon. Oder liegt es an dieser Stadt? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall habe ich nichts gefunden. Im Internet hat mir nichts gefallen. Er hatte schon einige Sachen von meiner Schwester aus Japan bekommen. Und von meiner Freundin hat er ein Paket bekommen zur Einschulung mit vielen tollen Pokemon Sachen!

Was also tun? Was Besonderes, was nicht jeder hat, er aber gerne haben möchte. Schwer, schwer. Auf die Frage, welches denn sein Lieblingspokemon ist, bekomme ich eine überraschende Antwort. Normalerweise sagt er dieses, oder das Pokemon. Diesesmal aber meinte er: Naja, das und das Pokemon ist ja ganz cool, aber was schon immer mein Lieblingspokemon war, ist Pikachu.
Oh! Das hätte ich nicht gedacht. Ist Pikachu also doch so niedlich? Ich dachte immer.... nunja.... das er so nach der 596sten Folge und Staffel 15 (ich weiß nicht genau wieviel Folgen, bitte nicht nachgucken) vllt doch etwas nerven könnte? ;)

Aber gut, wenn mein kleiner Schatz das so so gerne mag und sich ja auch schon so so lange ein Pokemon Pikachu Kuscheltier gewünscht hat (welche ich aber im Internet allesamt dick und häßlich fand), dann soll er eines bekommen.

Wolle habe ich eigentlich immer zu Hause. Diese habe ich dann mit dem restlichen notwendigen Material mit in den Urlaub genommen. Ein bißchen Zeit findet sich ja immer.

Und so habe ich ihm im Urlaub (und den Rest hier zu Hause) diesen kleinen Kerl gemacht.








Sorry wegen der schlechten Qualität, aber ich mußte ihn heimlich abends fotografieren und er ist schon in die Schultüte gewandert.

Am Donnerstag bin ich dann mal auf Tan-chans Reaktion gespannt, ob er ihm gefällt.

Die Anleitung habe ich übrigens hier gefunden ------>Wolfdreamer


Samstag, 18. August 2012

Roll Cake

Wir sind wieder zurück aus dem Urlaub. Kaum zu glauben, daß 2 Wochen schon vorbei sind. Es war wirklich toll und wir hatten viel Spaß!
Vor dem Urlaub wollte ich eigentlich noch schnell dieses Rezept bloggen, hatte dann aber doch keine Zeit mehr. Also hole ich es nun nach.



Dieses Rezept steht schon sehr lange auf meiner To Do Liste. Eine meiner Lieblingsserien aus Japan handelt von einem kleinen traditionellen Laden, in dem Wagashi herstellt und verkauft werden. Ich gucke sehr gerne japanische Serien, bei denen es ums Essen oder Backen geht. Aber auch normale Serien. Letztens habe ich eine Serie gesehen, bei der eine Lehrerin mit ein paar von ihren Schülern im Cafe saß und Kuchen für die Schüler ausgegeben hat. Eben genau dieser Roll Cake, der in Japan sehr beliebt ist. Deshalb habe ich mir gedacht, daß ich ihn nun endlich auch einmal backen muß. Und der Geburtstag von meinem Mann kam da sehr gelegen. ;)




Zutaten für eine Form (9 inch, ca. 23 x 23 cm): 

Für den Sponge Cake:

2 Eier
50 g Zucker
35 g Mehl
20 g Milch (Raumtemperatur)

Für die Füllung:

200 ml Sahne
1 TL Zucker
Früchte nach Wahl (Frisch oder aus der Dose)

Zubereitung:

Die Form mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180°C vorheizen.
Eier und Zucker mit dem Schneebesen in einer Schüssel verschlagen. Dann über einem heißen Wasserbad rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse auf 40°C erwärmt hat. Jetzt mit dem Handrührgerät 5 Minuten auf höchster Stufe schlagen, bis die Masse weißlich und fest wird. Danach 2 Minuten auf niedriger Stufe weiterschlagen, damit die Masse sich setzen kann.
Mehl hineinsieben und mit einem Spatel den Teig 10 mal vermischen. Danach die Milch hinzugeben und den Teig mit dem Spatel 50 mal vermengen. Den Teig in die Form geben und diese 1-2 mal vorsichtig auf die Arbeitsfläche fallen lassen, damit die Luft aus dem Teig entweicht.
Für 11-12 Minuten bei 180°C backen bis der Sponge Cake leicht braun ist.

Wenn der Teig fertig gebacken ist, die Form noch einmal vorsichtig auf die Arbeitsfläche fallen lassen. Den Kuchen aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter kalt werden lassen.
Wenn der Kuchen kalt genug ist, das Backpapier entfernen und mit der dunklen Seite nach oben auf ein Backpapier legen.

Die Sahne und Zucker in eine Schüssel geben und die Schüssel in Eiswasser stellen. Die Sahne steif schlagen.

Früchte nach Wahl in kleine Stücke schneiden. Ich habe mich für Kiwi, Honigmelone und Cantalupe Melone entschieden. Ich kann mir aber auch gut Erdbeere, Mango, Banane oder Ananas vorstellen.

Den Kuchen mit der Sahne bestreichen. Die Früchte darauf verteilen. Am Ende ein bißchen Platz lassen. Dann den Kuchen mit dem Backpapier vorsichtig einrollen und für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Den Kuchen vorsichtig in Stücke schneiden. Am Besten geht es mit einem scharfen Messer, das vorher in heißes Wasser getaucht wurde. Diesen Vorgang bei jedem Stück wiederholen.

(Meine kleine rechteckige Form ist ca. 21 x 24 cm)

Mittwoch, 1. August 2012

Endlich Urlaub! und Brot a la Jamie Oliver

31.07.2012
Heute war mein letzter Arbeitstag! Yippieh! Endlich der lang ersehnte Urlaub! Jetzt habe ich noch bis Freitag Zeit um alles zusammenzusuchen und zu packen und dann geht es am Samstag für 2 Wochen in den Urlaub! Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. :)


Natürlich kommt die Kamera auch mit. Wir werden viele schöne Fotos machen. Und vielleicht entdecke ich auch das ein oder andere nette Cafe und neue Ideen für leckeres Essen. Vor allem freue ich mich auf den leckeren Fisch. Denn so fangfrisch wie an der Nordsee haben wir ihn hier leider nicht.

Wir haben dort schon im letzten Jahr Urlaub gemacht. Es hat uns so gut gefallen, daß wir dieses Jahr noch einmal hin wollten! (Danke hierfür an meine Freundin J, die uns den Tipp gegeben hat!) Leider haben wir in dem Haus nur sehr sehr schlechten Internetempfang. Das tut aber auch mal ganz gut. 2 wochen lang kein PC, etc., einfach nur entspannen und genießen! :)

Jetzt am Freitag feiern wir aber noch den Geburtstag von meinem Mann. Weiß noch nicht genau welche Kuchen ich machen werde und ob ich überhaupt einen Kuchen backe, oder ob wir grillen.

Ich denke das ist eine gute Idee. Dann habe ich wieder die Gelegenheit um ein leckeres Brot zu backen, daß wir sehr gerne essen, wenn wir grillen. Ich habe es einmal in einem Kochbuch von der Tante von meinem Mann (wie heißt das eigentlich? Schwiegertante? Klingt irgendwie blöd...) entdeckt. Ich glaube das Kochbuch war von Jamie Oliver.



Zutaten für ein Brot:

1 kg Mehl ( Typ 550, backstark)
625 ml lauwarmes Wasser
30 g frische Hefe oder 3 P. (je 7g) Trockenhefe
2 El Zucker
2 gestr. EL Meersalz
Mehl zum Bestäuben

Zubereitung:

Mehl auf die Arbeitsfläche oder eine große Schüssel geben. Ein Loch in die Mitte drücken. Die Hälfte des Wassers hineingeben. Hefe, Zucker und Salz hinzufügen und mit einer Gabel verrühren. Mehl von den Innenseiten mit verrühren bis die Mischund zäh ist. Dann das restliche Wasser zugeben. Weiter vermischen bis alles zäh ist und das restliche Mehl einarbeiten, bis der Teig nicht mehr klebt.
Die Hände mit Mehl bestäuben und den Teig 4-5 MInuten schlagen, drücken und kneten.
Zu einer Kugel formen. Mit Mehl bestäuben und kreuzweise einschneiden.
In eine Schüssel geben und mit Folie abdecken. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Danach 30 Sek. die Luft aus dem Teig rausschlagen. Dazu den Teig auf die Arbeitsplatte schlagen und zusammendrücken.

Den Teig zu einem Brot formen. ( Z.B. so wie ein großes rundes Fladenbrot, oder wie ein Baguette) Evtl. kann man es noch nach Belieben würzen mit verschiedenen Kräutern oder man kann auch Tomaten oder anderes Gemüse mit hineingeben. Wenn man es gewürzt hat, sollte man es weitere 30 Minuten gehen lassen.

Wir bevorzugen das Brot ungewürzt. Durch das Meersalz ist es schon aromatisch genug.

Das Brot behutsam auf ein mit Mehl bestäubtes oder Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
(man kann es auch in einer Kastenform backen, so wie ich es auf dem Foto getan habe. Dadurch erhöht sich aber evtl. die Backzeit)

Im vorgeheizten Backofen bei 180°C 20-25 Minuten backen.